Das Gleichgewicht der Elektrolyte

Der ungarische Medizin-Nobelpreisträger Albert Szent-Györgyi wies nach, dass eine harmonische Funktion der Körperzellen nur stattfinden kann, wenn die wichtigsten Elektrolyte Kalium, Calcium und Magnesium in einem bestimmten Verhältnis zueinander vorhanden sind. Dieses ausgewogene Verhältnis der Elektrolyte im Körper beschrieb er in der sogenannten Szent-Györgyi-Formel.

Gerät dieses Verhältnis aus seinem natürlichen Gleichgewicht, wird der Elektrolyt-Haushalt gestört – und damit die harmonische Zellfunktion beeinträchtigt. Ungünstige Auswirkungen auf den gesamten Organismus sind die Folge. Ein Zeichen für Kaliummangel können beispielsweise somatoforme bzw. funktionelle Störungen wie Müdigkeit und Konzentrationsschwäche sein. Calciummangel und Magnesiummangel dagegen äußern sich unter anderem in Nervosität, Reizbarkeit und Kopfschmerzen.

Der Nobelpreisträger Albert Szent-Györgyi ist vor allem als Entdecker der Ascorbinsäure bekannt geworden.

Albert Szent-Györgyi

Albert Szent-Györgyi (1893 geboren in Budapest; 1986 gestorben in Woods Hole, Massachusetts) war ein ungarischer Mediziner und Biochemiker. Er erzielte bahnbrechende Ergebnisse in den Bereichen der Medizin und Chemie. Unter anderem gelang es ihm, die Ascorbinsäure zu isolieren und als Vitamin C zu identifizieren. Daher wird er auch häufig als „Entdecker des Vitamin C“ bezeichnet. 1937 wurde ihm der Nobelpreis für Medizin verliehen.