Den Körper ins Gleichgewicht bringen

Bei starker Belastung (z. B. nach längerer Krankheit), durch starken Flüssigkeitsverlust (Schwitzen oder Durchfall, z. B. auch bei chronischen Darmentzündungen) oder bei unzureichender Zufuhr (nährstoffarme Nahrungsmittel) kann sich ein Mangel an Elektrolyten einstellen. Auch wenn er zunächst unbemerkt bleibt, hat er bisweilen unangenehme Folgen. Denn der Organismus benötigt diese gelösten Mineralsalze für nahezu alle Körperfunktionen, einschließlich der Stoffwechselvorgänge und der normalen Funktion des Nervensystems.

So übertragen Elektrolyte die elektrischen Impulse zwischen Nerven- und Muskelzellen des Körpers. Dabei arbeiten sie häufig Hand in Hand mit anderen Stoffen und beeinflussen sich in ihrer Wirkung gegenseitig. Ein Beispiel: Während Calcium die Kontraktion der Muskeln verursacht, führt Magnesium deren Entspannung herbei. Nur wenn beide Mineralstoffe vorhanden sind, kann der Muskel richtig arbeiten. Daraus folgt, dass das Verhältnis der im Körper verfügbaren Elektrolyte zueinander genauso wichtig ist wie ihre Gesamtmenge.

Elektrolytmangel konstant ausgleichen

Hochdosierte Elektrolyt- und Mineralstoff-Nahrungsergänzungsmittel gibt es viele. Sie werden insbesondere dort eingesetzt, wo kurzzeitig ein sehr hoher Bedarf besteht oder es zu großen Verlusten von Mineralstoffen kommt (z. B. im Hochleistungssport oder bei Durchfallerkrankungen).

Viel wichtiger als die einmalige Aufnahme einer großen Menge einzelner Mineralstoffe ist jedoch eine konstante Anhebung des Elektrolyt-Spiegels, welche gleichzeitig das natürliche Verhältnis der einzelnen Mineralstoffe zueinander berücksichtigt. Besonders empfehlenswert sind Präparate, die organische Mineralstoffverbindungen enthalten – z. B. Citrate wie in Zentramin. So können die Mineralstoffe vom Körper besonders gut aufgenommen und weiterverarbeitet werden.