„Ich stehe oft unter starker Belastung!“

„Was für ein Stress!“ bekommt man häufig zu hören. Gemeint ist damit in der Regel negativ empfundene, psychische Anspannung. Ursachen von Stress können beruflicher oder allgemein wachsender Leistungsdruck, Doppelbelastung, Überforderung oder familiäre Probleme wie ein Trauerfall oder partnerschaftliche Konflikte sein. Die Auswirkungen jedoch sind oftmals körperliche: Übelkeit durch Stress ist keine Seltenheit, und auch Kopfschmerzen sind häufig stressbedingt.

Frauen leiden unter zusätzlichen Stressfaktoren: Hormonelle Umstellungen z. B. während einer Schwangerschaft oder der Wechseljahre stellen eine erhöhte Belastung dar. Der Hormonzyklus gerät durcheinander, die nächtlichen Ruhephasen werden gestört – das steigert die Erschöpfung zusätzlich und behindert die Stressverarbeitung.

Auch eine längere Krankheit stellt eine Belastungsphase für den Körper dar und kann folglich den Elektrolythaushalt durcheinander bringen.

Was tun bei Stress?

In jedem Fall gilt: Wenn das Stresshormon Cortisol lange Zeit im Körper kreist, hat es negative Einflüsse auf viele Stoffwechselprozesse – unter anderem auch auf den Elektrolythaushalt. Als Gegenmaßnahme sollte man auf Ruhepausen achten, bewusste Entspannungsübungen machen und neue Energiequellen erschließen, um das Gleichgewicht wiederzufinden.