GLEICHGEWICHT DER ELEKTROLYTE
Kleinste Verschiebungen und die Folgen: Wie unser Körper uns sagt, dass unser Elektrolyt-Haushalt aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Nobelpreisträger und Vitaminforscher Albert Szent-Györgyi wies nach, dass eine optimale nervale Erregbarkeit nur gegeben ist, wenn die Mineralstoffe in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen.
Der Szent-Györgyi-Quotient
Kalium-Ionen Bikarbonat-Ionen Phosphat-Ionen
K = -------------------------------------------------------------------------
Calcium-Ionen Magnesium-Ionen Wasserstoff-Ionen
ist die Formel für diese Entdeckung.
Nach dem Szent-Györgyi-Quotienten führt ein relativer Überschuß der im Zähler stehenden Ionen zu einer Steigerung, der im Nenner stehenden Ionen zu einer Herabsetzung der nervalen Erregbarkeit.
Fehlt z. B. Kalium, verringert sich die Leistungsfähigkeit des Nervensystems. Abgeschlagenheit, Muskelschwäche, Mattigkeit, Herzrhythmusstörungen können die Folge sein. Plötzliche Muskelkrämpfe oder Muskelzucken hingegen deuten auf einen Magnesium- oder Calciummangel hin. Daher ist es sinnvoll, die Mengenrelation der Elektrolyte konstant zu halten. Wie? Indem man auf die gleichzeitige Zufuhr von Magnesium, Calcium und Kalium in einem ausgewogenen Verhältnis achtet.


